Der wichtige Hintergrund
Die Regeln der DOCG Franciacorta erlauben Chardonnay und/oder Pinot Nero, dazu bis zu 50 % Pinot Bianco und bis zu 10 % Erbamat. Der Satèn, ausschließlich aus weißen Trauben bereitet, kommt ohne Pinot Nero aus; der Rosé verlangt dagegen mindestens 35 % Pinot Nero.
Die Verbindung zu diesem Wein
Der Name der Cuvée erinnert an den Libellus de vino mordaci, eine Schrift von 1570 über schäumende („mordaci“) Weine des Brescianer Arztes Girolamo Conforti, nach dem auch das Weingut benannt ist. Die Website nennt für diesen Brut Chardonnay und Pinot Nero, gibt aber keine Prozentanteile an; sein Stil lässt sich daher nicht allein dem Pinot Nero zuschreiben.
Mit der Verkostung üben
Der Rosé verlangt Pinot Nero, und auch dieser Brut führt ihn in seiner Rebsortenliste. Lesen Sie die veröffentlichte Beschreibung des Aussehens und klären Sie, was die Rebsortenliste allein über die Farbe verraten konnte und was nicht.
Dies sind Lernfragen, keine garantierten Verkostungsergebnisse. Unterscheiden Sie veröffentlichte Fakten von eigenen Beobachtungen.
Girolamo Conforti '1570 Libellus de Vino Mordaci' Franciacorta Brut
Quellen
- Consorzio per la tutela del Franciacorta — Disciplinare di produzione della DOCG Franciacorta (version of 07/05/2024)Geprüft am 2026-10-06
- Consorzio per la tutela del Franciacorta — Franciacorta DOCG regulationsGeprüft am 2026-10-06
- Consorzio per la tutela del Franciacorta — Franciacorta e Franciacorta Satèn: differenze e abbinamentiGeprüft am 2026-10-06
- Consorzio per la tutela del Franciacorta — Origins and historyGeprüft am 2026-10-06
- Consorzio per la tutela del Franciacorta — Wineries: Girolamo ConfortiGeprüft am 2026-10-06