OIV veröffentlicht Schätzungen zur Ernte 2026: Klimaanpassung und konzentrierte Traubenqualität
Die OIV legte am 27. September ihre Ernteschätzungen 2026 für die Nordhalbkugel vor. Trotz geringerer Erntemengen in Europa führten frühe Lese und sorgfältige Selektion zu gesunden, hochkonzentrierten Trauben.
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Illustration: Maison Apéro
Die Internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV) veröffentlichte am 27. September 2026 ihren Erntebericht für die nördliche Hemisphäre.
Spätfröste im Frühjahr und sommerliche Hitzeperioden führten in Frankreich, Italien und Spanien zu historisch niedrigen Erntemengen. Durch eine der frühesten Weinlesen der Geschichte konnten die Winzer jedoch vollkommen gesundes Traubengut mit hervorragender phenolischer Reife und dichter Aromatik einbringen.
Der Bericht hob zudem die Wirksamkeit moderner Anpassungsstrategien an den Klimawandel hervor, darunter optimiertes Laubwandmanagement und Beschattungsnetze.
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